Start your day right! – 5 Tipps, wie ihr besser in den Tag kommt

Maria Anna Schwarzberg Besser in den Tag

Maria Anna Schwarzberg schrieb von Oktober 2015 bis Januar 2017 als Autorin und Redakteurin für ein digitales Stadtmagazin, für das sie emotionale Prosa, Reisen und Food auf die Monitore der Stadt pinnte. Dieser Artikel ist zuerst auf „Mit Vergnügen Hamburg“ erschienen.


Ihr kennt das: Morgens verschlafen, unterschiedliche Socken an, zur Bahn gelaufen, durchgeschwitzt im Büro angekommen, Frühstück vergessen. Seien wir ehrlich, der Tag ist hin, der wird auch zum Feierabend nicht mehr besser, bis zu dem ihr euch müde, hungrig und genervt von euch selbst geschleppt habt.

Muss so nicht sein, echt nicht. Deshalb habe ich fünf Tipps für euch, wir ihr besser in den Tag kommt. Fünf einfache Tipps, die euch keine Zeit kosten, sondern nur welche bringen – damit am Ende mehr gute Zeit für die schönen Dingen bleibt.

1. Ausgeschlafen in den Tag

Guck einfach nicht mehr diese eine Folge bei Netflix, von der wir wissen, dass es noch drei werden. Mach den hellen Laptop zu, denn das grelle Licht hält dein Augen und damit auch dein Hirn wach. Nimm dir ein Buch, trink ein Glas Milch oder tu, was immer dir Ruhe gibt – bewusst einschlafen ist am Anfang gar nich so leicht, aber schnell wieder verinnerlicht. Und wer früher schlafen geht, steht früher wieder auf.

2. Diese App bringt eure Schlafqualität auf Vordermann:

Ich dachte immer, ich wäre kein Frühaufsteher, aber da habe ich mich geirrt. Bei Tageslicht bin ich zwar besser aus dem Bett gekommen, weil ich mich dann fitter und ausgeruhter gefühlt habe, das lag aber nicht an der Uhrzeit, sondern am Wecker: Reißt der dich mit möööööööp mööööööp mööööp aus deiner Tiefschlafphase um 07:00 Uhr, kannst du nur wie Jack Sparrow nach dem Kettenkarussell durch die Wohnung laufen.

Sleep Cycle ist eine ziemlich coole App, die entweder über das Mikrophon oder über die Bewegung auf der Matratze misst, ob du gerade in einer Tiefschlaf- oder Wachphase bist. Für den nächsten Tag gibst du also ein, dass du spätestens um 07:00 Uhr aufstehen willst und die App weckt dich zwischen 06:30 und 07:00 Uhr – wenn du gerade eine Wachphase hast und nicht im Lummerland bist. Außerdem zeigt sie dir, wie viel und gut du geschlafen hast, was deine optimale Aufstehzeit und Schlafdauer ist. Cool?

3. Wer frei sein will, plant!

Klingt komisch, ist aber so: Morgens aufstehen, Zähne und Füße putzen, ins rausgelegte Outfit schlüpfen, gepackte Tasche nehmen, gut vorbereitet im Büro ankommen, statt: Aufstehen, noch Outfit, Laptop und Frühstück einsammeln, überstürzt und mit „Habe ich alles?“-Gedanken die Wohnung verlassen und am Ende ohne Handy im Büro zu sitzen. Hell yeah, hört sich gar nicht mehr so spießig an, oder?

4. Du bist, was du isst!

Ausgeschlafen und fit am Schreibtisch sitzen, ist geil. Dabei noch ein leckeres Frühstück vor sich stehen zu haben, ist noch geiler. Motiviert und gibt das Gefühl, bis zum Frühstück schon richtig viele gute Dinge geschafft zu haben. Dabei muss es nicht das English Breakfast sein, es gibt viele simple Frühstücks-Bowls, die sich ganz einfach vorbereiten lassen: 1. Obst, Joghurt und Haferflocken, 2. Chia-Samen mit Kokosnussmilch und Mango, 3. Müsli mit frischen Erdbeeren und extra Milch oder 4. Porridge mit Bananen vorkochen, dann in ein Einweckglas füllen und morgens mitnehmen.

5. Der Weg ist das Ziel!

Ihr habt die Wahl: Morgens abhetzen oder den Tag entspannt starten. Wie ihr euren Tag beginnt und verbringt, liegt ganz bei euch. Auch jeder Fuck-it’s-Monday kann von euch zu einem Yeah-jeder-Tag-ist-geil gemacht werden. Steht also lieber ein paar Minuten eher auf, nehmt vielleicht den längeren Weg durch den Pak zur Bahn und verbringt die Mittagspause draußen, anstatt noch mal eben hier und da und überall zu surfen, wenn ihr doch eh den ganzen Tag vor dem PC sitzt.

Und wenn es mit dem entspannt in den Tag nicht sofort klappt: Seid nicht zu hart mit euch, jede Veränderung braucht Zeit. 

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